Positive Entwicklung der ZEAL-Gruppe auf dem hiesigen Markt

Deutschlands Lotterie-Millionäre des Jahres

Deutschlands Lotterie-Millionäre des JahresNach der erfolgreichen Integration von Lotto24 in das Portfolio von ZEAL Network, veröffentlichte das Unternehmen die ersten Zahlen aus dem gemeinsamen Geschäftsjahr. Die Ziele der Übernahme wurden weitestgehend erfüllt, punktuell sogar übertroffen. In Anbetracht der umfassenden organisatorischen Veränderungen sowie der im Vergleich zum Vorjahr deutlich schwächeren Entwicklung des Eurojackpots hat sich der Zusammenschluss bereits bezahlt gemacht. Die Zeal Group konnte somit ihre Aussichten für das laufende Jahr beibehalten und trotz der Umstellung des Online-Anbieters von Zweitlotterien zu einem staatlich lizenzierten Vermittler von Lotterieprodukten eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Insgesamt verzeichnet das Unternehmen eine erhebliche Kostenreduzierung, wovon die Aktionäre sicherlich alsbald profitieren werden.

Dieser Anbieter will Marktführer werden

Die Marke Lotto24 steht in Deutschland in direkter Konkurrenz mit dem Anbieter Lottoland. Dieser hatte ebenfalls vor einem Jahr großes Interesse bekundet, den Lotterie-Anbieter zu übernehmen. Am Ende kam es jedoch zur Wiedereingliederung in die ZEAL Group, wo Lotto24 vor gut einem Jahrzehnt seinen Ursprung nahm, bevor die Marke ausgegliedert wurde.

Im Zuge gravierender Marktveränderungen und einer sich anbahnenden umfangreichen Regulierung des deutschen Glücksspielmarktes hat ZEAL sich wohlüberlegt dafür entschieden, das erfolgreiche Portfolio von Lotto24 zurückzuholen. Die Entscheidung basiert auf der Grundlage, das umstrittene Zweitlotteriegeschäft einzustellen, um Planungssicherheit zu haben. Denn als staatlich anerkanntes Lotterie-Unternehmen ist die Chance, bei einer außerordentlichen Online-Öffnung des Lottomarktes deutlich höher, eine Lizenz in Deutschland zu erhalten.

Aktuell profitiert die ZEAL Network SE von der Zusammenführung in erster Linie durch den Wegfall diverser Kostenfaktoren, was sich positiv auf den Jahresbericht auswirkt. Insgesamt hat das neue Geschäftsmodell den Zahlen der Lotto24 AG nicht geschadet. Es erfreuen sich weiterhin Millionen Mitglieder an den Tippangeboten des Lotto-Anbieters im Internet. Den aktuellen Begrüßungsbonus für neue Online-Tipper kannst Du über den nachfolgenden Link abrufen.

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Ein Blick auf den Geschäftsbericht

Das Hauptziel des neuen gemeinsamen Weges war es, die Kosten zu senken, was bereits nach einem Jahr gelungen ist. Das Erstaunliche daran ist, dass die Übernahme zwar zusätzliche finanzielle Aufwendungen erforderlich machte, wodurch über 22 Millionen Euro an Investitionsvolumen entstanden sind. In Zahlen bedeutet das, dass die Gesamtkosten des Geschäftsjahres von 2018 in Höhe von 112,5 Millionen Euro dennoch auf 91,9 Millionen reduziert werden konnten. Im Vergleich zum Vorjahresumsatz ging der Erlös ein wenig zurück.

Das ist vor allem einer hohen Gewinnausschüttung des zu diesem Zeitpunkt noch aktiven Zweitlotteriegeschäfts geschuldet. Zusätzlich belastet ebenfalls der Wechsel des Geschäftsmodells die Vorjahreszahlen. Aus diesem Grund ging der Umsatzerlös um 41,3 Millionen Euro zurück auf insgesamt 113,5 Millionen Euro. Man darf gespannt sein auf die Entwicklung 2020, wenn das Jahresergebnis keine Belastungen mehr aus Zweitlotterien beinhaltet.

Jeden Monat Tausende neue Mitglieder

In puncto Neukundenakquise leistet die ZEAL-Gruppe hervorragende Arbeit. Im gesamten Geschäftsjahr 2019 haben sich über 274.000 neue Mitglieder auf den Lottoseiten der Unternehmensgruppe registriert. Dabei wurden lediglich die seit Mitte Mai hinzugekommenen Neukunden von Lotto24 berücksichtigt. Hingegen ist die ebenfalls zu ZEAL gehörende Marke Tipp24 erst in vollem Umfang ab 15. Oktober mit eingeflossen.

Interessant ist der Vergleich der durchschnittlichen Aktivitäten von registrierten Spielern, die monatlich die Angebote der ZEAL Marken nutzen. Im Geschäftsjahr 2018 lag der Wert bei 404.000 Mitgliedern pro Monat, im Jahr 2019 verzeichnete der Spielvermittler einen signifikanten Anstieg auf 731.000 monatlich aktive Lottospieler.

Da lässt sich ein minimaler Rückgang des Transaktionsvolumens je Spieler verschmerzen. Der Abfall ist auf das Wegbrechen der Zweitlotterien im Herbst letzten Jahres zurückführen. Seither hat sich das Volumen um 4,37 Euro auf 53,20 Euro pro Spieler verringert. Die Erwartungen für das neue Geschäftsjahr liegen bei einer Verdopplung der Anzahl neuer Mitglieder, gleichwohl wahrscheinlich aufgrund der Corona-Krise noch mehr Glücksjäger das Lotto spielen von zuhause aus für sich entdecken.