Millionenfacher Zwangsjackpot geht nach Ostthüringen

Ein Bild des Dappens des Bundeslandes Thüringen ist hier abgebildet

Ein Bild des Dappens des Bundeslandes Thüringen ist hier abgebildetDie Corona Zwangsausschüttung des deutschen Lottojackpots im Juni könnte von historischem Ausmaß sein. Seit Einführung der Regelung einer Garantieausschüttung nach zwölf Ausspielungen durchzuführen, war es überhaupt erst die fünfte Ziehung, die nach dem Regelwerk stattfand und ohne Treffer im obersten Gewinnrang den Zwangsjackpot leerte. Das bedeutet, kein Spielteilnehmer hat im Zuge der Pandemiekrise seit Mitte April einen Tippschein mit 6 Richtigen und Zusatzzahl korrekt getippt. Selbst in der 13. Ausschüttung ist es nur einem Glückspilz aus dem Osten des Freistaats Thüringen gelungen in der zweiten Gewinnstufe mit einem lupenreinen Sechser abzuräumen. Mit einem Gewinn über 32,5 Millionen Euro ist das Platz 5 in der Liste der höchsten Zwangsausschüttungen.

Der wahrscheinlich letzte Zwangsjackpot unter 45 Mio. €

Im Herbst dieses Jahrs erwarten deutsche Lottospieler ein paar fast schon als revolutionär zu bezeichnenden Änderungen. Die goldenen Regeln für Lottogewinner ändern sich dabei dennoch nicht. Es gibt auch keine Anpassungen in Sachen Gewinnwahrscheinlichkeiten, das Spielprinzip bleibt nach nun beinahe sechs Jahrzehnten an Glücksmomenten zur Freude aller Tipper erhalten. Allerdings wird sich in Sachen Zwangsjackpot einiges ändern.

Mit dem Beschluss für Lotto Regeländerungen des deutschen Lotto- und Totoblocks erhält die beliebteste Lotterie des Bundeslandes einen richtungsweisenden 45 Millionen Euro schweren Maximaljackpot. In der Folge gibt es den Ziehungsmarathon über zwölf Auslosungen in der gewohnten Form nicht mehr. Vielmehr kommt ab Ende 2020 zu einer automatischen Ausschüttung des Lottojackpots, wenn die 45-Millionen-Euro-Grenze erreicht ist.

Diese Regelneuerung bedeutet nicht, dass es zwangsläufig mehr Ziehungen bis zur Zwangsausschüttung geben muss. Der Gewinnplan bekommt nämlich ebenfalls ein kleines Update, wodurch in den unteren Rängen, vor allem in der Gewinnklasse 2 lukrativere Auszahlungen zu erwarten sind. Wem die Jagd den deutschen Jackpots nicht ausreicht oder einfach lieber von zuhause online tippen möchte, der kommt um den Gang zur Annahmestelle herum. Auf der Webseite von Lottoland warten dutzendweise Jackpots aus aller Welt auf Dich und mit dem folgenden Starterpaket unterstützt Dich der Anbieter bei den ersten Tipps.

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Die Faszination der Zwangsjackpots

Sobald es die Runde macht, dass ein Jackpot bis zum Platzen mit Geld gefüllt ist, dann wagen sich auch die Gelegenheitsspieler an die Lottoscheine. Der Anreiz, den ganz großen Wurf zu landen, beflügelt die Menschen ihr Glück im Lotto zu suchen. Gleichwohl die Gewinnchancen unabhängig vom Jackpotvolumen konstant sind. Die Intention ist dabei grundsätzlich verschieden. Ein Großteil der Spieler ist schlichtweg von der hohen Summe fasziniert, die ja garantiert ausgeschüttet wird. Lediglich ein Bruchteil kennt sich wirklich im Metier der Zwangsjackpots aus.

Das beste Beispiel ist der aktuelle Erfolg eines thüringischen Lottospielers. Kommt es zur automatischen Ausschüttung, dann geht der komplette Jackpot an die Gewinner in der höchsten Gewinnklasse. Das muss nicht die Klasse 1 sein. Der Jackpotjäger aus Ostdeutschland hatte auf seiner Spielquittung keine Übereinstimmung bei der Superzahl und landete mit seinen sechs Richtigen auf dem zweiten Gewinnrang. Nur durch Glück kam hierbei der mittlerweile 141. Thüringer-Gewinner in einem Jahrzehnt mit einer Lotto-Auszahlung über 100.000 Euro zustande. Jeder weitere Treffer hätte zu einer Aufteilung des Jackpots geführt.