Heimische Lotterie Jackpot Obergrenze steigt auf 45 Millionen

Ein Lotto Glückskleeblatt 1

Ein Lotto Glückskleeblatt 1In den letzten Monaten war es unterschwellig bereits zu erahnen, dass Reformen im deutschen Lotto bevorstehen. Die Umsätze bewegen seit Jahren auf einem stabilen Niveau und staatliche Lotterien haben kaum etwas vom Wachstum auf dem virtuellen Lotto-Markt. Das soll sich mit einschlägigen Änderungen ab dem vierten Quartal ändern. Denn durch eine moderate Preiserhöhung bei der Abgabe von Lottoscheinen, sollen alle Glücksjäger die Chance bekommen, mehr gewinnen zu können. Damit einhergehend wird außerdem die automatische Ausschüttung nach der 13. Ziehung ohne Sechser mit Superzahl abgeschafft. Das Hauptziel der Neureglungen ist es, durch bessere Chancen auf Millionengewinne, das Spiel 6 aus 49 attraktiver zu gestalten.

Fakten zur Jackpot-Reform in der deutschen Lotterie

Wer regelmäßig seine Glückszahlen am Mittwoch und Samstag auf die möglicherweise sechs richtigen Lottokugeln platziert, der hat garantiert bereits Erfahrungen mit der Zwangsausschüttung nach 13 Auslosungen gemacht. Bis in den Herbst 2020 gelten die aktuellen Regeln, dass der Jackpot definitiv beim Lotto 6 aus 49 ausgeschüttet wird.

Diese Regelung tritt allerdings nur dann in Kraft, sollte es unterdessen keinem Teilnehmer gelingen, mit den sechs korrekten Zahlen plus Superzahl den Hauptgewinn zu erzielen. Im Rahmen der 13. Ziehung geht der Jackpot an den oder die Gewinner in der Gewinnklasse 2 oder darunter. Mit der Regeländerung wird eine definitive Ausschüttung nur noch stattfinden, wenn der Lotto-Jackpot die neue Obergrenze in Höhe von 45 Millionen Euro erreicht.

In diesem Fall ist die Anzahl der Ziehungen nicht mehr relevant und Lotto Deutschland profitiert von einem lukrativen Jackpot. Wer sich für internationale Millionen-Jackpots interessiert und gern täglich die Chance auf Millionengewinne wahrnehmen möchte, der ist mit einem Account im Lottoland bestens beraten.

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Ein Blick auf die wichtigsten Änderungen

In Sachen Gewinnverteilung wird es in Richtung Jahresende zu einigen Anpassungen kommen, die zu großen Teilen Spielern zugutekommt, die Gewinne in der Klasse 2 erzielen. Der bisherige Anteil in von 10 Prozent des Preispools soll deutlich aufgestockt werden. Das bedeutet, dass der bis heute gewinnbringende Sechser ohne Superzahl, der im besten Fall einen Maximalwert von 570.000 Euro erreichen kann, deutlich höhere Gewinne ermöglicht.

Es wird letzten Endes das erste Mal möglich sein, im Lotto 6 aus 49, ohne dass eine Zwangsausschüttung dafür verantwortlich ist, bei regulären Ziehungen mit 6 Richtigen Gewinne im Millionenbereich zu erzielen. Generell erhalten alle neun Spielklassen eine Aufbesserung in den einzelnen Gewinnhöhen. Der Anreiz, bereits in der Preisklasse 2 Lotto-Millionär zu werden, ist selbstverständlich am höchsten.

Wer finanziert die Gewinnerweiterung überhaupt?

Die höhere Wahrscheinlichkeit, im Klub der Lotto-Millionäre zu landen, ist nicht ganz umsonst. Der Deutsche Lotto- und Totoblock hat für die Umsetzung der attraktiven Gewinnerweiterung sowie Jackpothöhe eine Preiserhöhung angekündigt.

Diese beinhaltet, dass die bisherigen Kosten für die Teilnahme an der mittwochs und samstags Ziehung von 1 Euro pro Feld um 20 Cent erhöht werden. Damit steigt der Preis für einzelne Tippfelder auf 1,20 Euro, was im Verhältnis zu anderen Lotterien im europäischen Vergleich immer noch günstig ist.

Wie verteilen sich die zusätzlichen Einnahmen in Zukunft?

Die Lotteriegesellschaften der Bundesländer nehmen keine Veränderungen am bisherigen Schema vor. Gute 40 Prozent kassiert der Bund an Steuergeldern für die Teilnahme am Glücksspiel, wodurch diverse Projekte finanziert und nicht zuletzt auch vielerorts kulturelle Ausgaben sowie die Denkmalpflege abgedeckt werden.

Ein weiterer Teil von gut 10 Prozent geht an die DLTB Partner wie Lotterievermittlungen und örtliche Verkaufsstellen. Der kleinste Prozentsatz ist zur Finanzierung der Lotterie vorgesehen, was die allgemeinen Betriebskosten sowie Aufwendungen für Marketing mit einschließt. Eine knappe Hälfte der zusätzlichen Lotterie-Einnahmen wird den Gewinnern zugutekommen.