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Lottogewinn bei einer Scheidung – Alle Informationen

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor. Zwei verheiratete Menschen entscheiden sich für eine Scheidung. Doch es kommt zu einem Lottogewinn im Trennungsjahr. Was sich zunächst einmal nach etwas viel Hirngespinst anhört, passiert doch das ein ums andere mal. Nun ist natürlich die Frage, wie mit diesen Lotto Gewinnen bei Scheidungsfällen zu verfahren ist. Gehört das Geld nur dem Spieler oder müssen sich beide alles teilen?

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Dabei ist die Rechtslage gar nicht einmal so eindeutig, wie man es eigentlich vermuten würde und es musste in der Vergangenheit vor verschiedenen Gerichten geklärt werden, wie man in Einzelfällen zu verfahren hat. Natürlich wünscht man keinem Menschen eine Trennung, jedoch dürfte ein Lottogewinn die Spieler zumindest finanziell ein wenig unterstützen. Ob man aber einen Lottogewinn nach Einreichung der Scheidung für sich ganz behalten darf, muss von Einzelfall zu Einzelfall entschieden werden.

Es kommt hier auf genaue Verhältnisse und auch Zeitpunkte an. Denn man muss durchaus bedenken, dass es bei einem Lottogewinn während einer Scheidung zu einem Zugewinnausgleich kommen kann. Um das Thema ein für alle Mal zu beschließen, sollte man sich mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen. Zum einen soll demnach geklärt werden, wer das Geld eigentlich bekommt oder, ob man einen Lotteriegewinn nach einer Scheidung teilen muss. Weiterhin ist es durchaus interessant, die Lage im Trennungsjahr selbst zu untersuchen.

Und auch wenn man hofft, dass sich die meisten Ehepartner in einer Gütertrennung einigen können (dies würde zu einer deutlich klareren Sachlage führen), kommt es in der Praxis zu vielen anderen Fällen. Auch eine solche Situation sollte also betrachtet werden. Auch, wenn man also die Vorstellung eines Lottogewinns bei einer Scheidung für abwegig hält, lohnt es sich nachzuforschen. Schließlich erfährt man so viel über Einigungen bei Trennungen, Eheverträge und die generelle Wahrnehmungen und gerichtliche Einordnung von Ehepaaren.

Wer kriegt das Geld?

Ein Lotto GlückskleeblattEine Sache kann zu Beginn gleich einmal deutlich gemacht werden: der Lottogewinn steht zunächst einmal demjenigen zu, der den entsprechenden Schein ausgefüllt hat und das Risiko des Spiels auf sich genommen hat. Insofern hat logischerweise lediglich der Spieler den ursprünglichen Anspruch auf den Gewinn, der auch selbst gespielt hat. Doch schließlich bekommen Ehepartner besondere Rechte zugesprochen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Partner keinen Ehevertrag aufgesetzt haben.

Kommt es also zu einer Trennung, dann muss man sich also gesondert mit dem jeweiligen Fall auseinandersetzen. Trotzdem bleibt kein Zweifel darüber bestehen, dass im Gewinnfall das Geld zunächst einmal an den Spieler selbst geht. Dass damit die gesamte Sachlage aber noch nicht geklärt ist, sollte an dieser Stelle wohl logisch sein. Denn was im Nachhinein mit dem Geld geschieht, muss dann eben noch geklärt werden. Man muss sich in diesem Zusammenhang also zwei getrennten Fragen stellen.

Zum einen ist es sehr offensichtlich, dass ausschließlich der Spieler Anspruch auf die Auszahlung der Beträge hat. Auf der anderen Seite bleibt einiger Zweifel darüber bestehen, ob das Geld im Nachhinein aufgeteilt werden muss oder eben nicht. Natürlich kann man von Fall zu Fall entscheiden, doch es gibt auch jetzt schon verschiedene Urteile und Rechtsprechungen zu den unterschiedlichsten Situationen. Sollte man selbst in einer ähnlichen Sachlage befinden, dann ist es wohl empfehlenswert, sich mit seinem Ex Partner gütlich zu einigen.

Denn sollten Anwälte ins Spiel kommen oder gar Gerichtsurteile gefällt werden, dann muss man all dies auch bezahlen und dies kann ganz schön ins Geld gehen. Eine gütliche Einigung, dies ist zweifellos oftmals leichter gesagt als getan. Denn man muss sich natürlich vor Augen halten, dass ein hoher Lottogewinn lebensverändernd sein kann. In diesem Zusammenhang muss man also explizit auf die einzelnen Situationen Rücksicht nehmen.

Nicht immer möchten sich Ex Partner immer noch mit dem ehemaligen Mann oder Frau auseinandersetzen. Nichtsdestotrotz wird man sich immer vor Augen halten müssen, dass ein Lottogewinn immer eine positive Nachricht ist, auch wenn man sich mitten in einer Scheidung befindet.

Selbst, wenn man das Geld am Ende teilen muss, kann man sich trotzdem über zusätzliche Summen freuen, die man eigentlich kaum erwartet haben dürfte. Sie sind deshalb keinesfalls als selbstverständlich anzusehen. Auch, wenn man den Lottogewinn bei einer Scheidung teilen muss, kann man sich also trotzdem freuen. Mit einer derartigen Einstellung dürfte die Einigung auch deutlich angenehmer ausfallen.

Das Trennungsjahr

Viele werden sich fragen, wie die Lage im Trennungsjahr selbst aussieht. Es gibt natürlich unterschiedliche Situationen, beispielsweise, wenn der Lottogewinn nach Zustellung des Scheidungsantrags eingegangen ist oder, wenn der Lottogewinn bereits im Trennungsjahr selbst gewonnen wurde. In derartigen Fällen bedient man sich in der Rechtsprechung oftmals bereits getätigter Entscheidungen.

So gab es eine Situation vor einigen Jahren, in der ein getrennter Ehemann einen Lottogewinn im Nachhinein teilen musste, obwohl er schon seit Jahren von seiner Frau getrennt gelebt hatte. Hier wird der Lottogewinn nach der Scheidung zum Zugewinnausgleich gerechnet. Der Mann war mit seiner Ehefrau fast 30 Jahre lang verheiratet und beide hatten eine Familie zusammen in Form von drei gemeinsamen Kindern. Im Jahr 2000 entschieden sich die beiden für eine Trennung. Später hatte der Ehemann dann bereits eine neue Lebensgefährtin und baute sich mit dieser ein neues Leben auf.

Erst im Jahr 2008 spielte der Mann dann Lotto und konnte einen Gewinn von fast 1 Million € verbuchen. Doch erst im Januar erfolgte die Beantragung der Scheidung von der Frau, mit der er schon seit Jahren nicht mehr sein Leben teilte. Das heißt also: beide lebten schon jahrelang auseinander, doch waren nach wie vor verheiratet, was für die Bewertung der Situation ausschlaggebend ist.

Bereits im Jahr 1976 wurde in einem Urteil mit ähnlichem Sachverhalt entschieden, dass ein Lottogewinn Teil des sogenannten Zugewinns ist. Und auch in dem vorliegenden Fall, war der Bundesgerichtshof offensichtlich (BGH) der gleichen Meinung. Der Zugewinn (zu dem auch Lottogewinne zählen) ist also rechtlich relevant, vor allem wenn der Lottogewinn während dem Trennungsjahr erfolgte.

Was passiert, wenn es keine Gütertrennung gibt?

Geldscheine, Münzen und Taschenrechner werden hier abgebildetJede Ehe, die keinen Ehevertrag mit Gütertrennung vorsieht, wird auf Basis einer entsprechenden Zugewinngemeinschaft geführt. So vergleicht man das Vermögen der Ehe Paare zur Hochzeit und zum Zeitpunkt der Scheidung. Sollte hier einer der Beiden eklatante Wertgewinne verbuchen können, so ist dies der angesprochene Zugewinn des jeweiligen Ehepartners.

Dieser muss nach einem festgelegten Prinzip ausgeglichen werden. Es kommt also auch im Trennungsjahr auf den genauen Zeitpunkt der Scheidung an. Ein Lottogewinn fällt nämlich in den Zugewinn, wie die genannten Gerichtsurteile dargelegt haben. Wer dem Fall aus dem Weg gehen möchte, dass er oder sie einen potentiellen Lottogewinn im Falle einer Scheidung teilen muss, der sollte an eine Gütertrennung im Ehevertrag denken. Eine solche Klausel wird vereinbart, um die Vermögen der Ehegatten gänzlich voneinander zu trennen.

In einem solchen Fall können die Vermögen dann separat verwaltet werden und beide Parteien besitzen jegliches Recht zur vollständigen Verfügung über ihr eigenes Guthaben. Geht man keinen Ehevertrag ein, dann geht man von einer sogenannten Zugewinngemeinschaft aus. Diese Zugewinngemeinschaft verschmilzt jedoch nicht etwa die Vermögen der Ehepartner.

Es gibt zwar einige Beschränkungen, jedoch ist jeder prinzipiell selbstständig für die Verwaltung der Gelder verantwortlich. Für Schulden des anderen wird in keinem Fall gehaftet. Ganz besonders relevant ist die Zugewinngemeinschaft aber im Falle einer Scheidung oder eines Todesfalls.

Dann findet nämlich ein sogenannter Zugewinnausgleich statt. Erwirtschaftet ein Ehepartner mehr Vermögen als der andere in der zusammengelebten Zeit, dann hat der andere Anspruch auf die Hälfte des erwirtschafteten Vermögens. Wichtig ist, dass nicht etwa das gesamte Vermögen relevant wird, sondern lediglich der Wertzuwachs nach der Heirat. Neben Lottogewinn spielen auch etwaige Erträge aus privaten Versicherungen oder Abfindung eine Rolle.

Erbschaften oder Schenkungen werden jedoch anders bewertet. Sie fallen demnach nicht in den gleichen Korb und müssen auch nicht geteilt werden. Allgemein wird es Paaren empfohlen, etwaige Zugewinnausgleichsverfahren informell zu regeln. Dies ist schlichtweg kostengünstiger. Natürlich kann es sein, dass keiner der Ehepartner einen Wertzuwachs seines Vermögens erreicht hat, oder beide gleichsam gewachsen sind.

Dann findet logischerweise auch kein Ausgleich statt. Man sollte aber bedenken, dass auch der Ehepartner theoretisch einen Lottogewinn einstreichen könnte. In einem solchen Fall wird man sich selbst über diesen Zugewinn freuen können und die Trennung dürfte etwas leichter fallen.

Das Fazit

Bei der Frage „muss ein Lottogewinn bei einer Scheidung geteilt werden“ lässt sich nur unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren beantworten. Wann wurde Lotto gespielt? Wann wurde die Scheidung eingereicht? Ist eine Gütertrennung in einem Ehevertrag festgelegt? Eine allgemeine Beantwortung zu allen einzelnen Situation ist daher aufgrund zu hoher Komplexität schwierig. Jedoch gibt es einige Anhaltspunkte die dem Ehepartner insbesondere im Fall einer Scheidung nach dem Lottospiel Anspruch auf Gewinnanteile zusprechen.

Dies liegt daran, dass ohne einen Ehevertrag die Partner in Zugewinngemeinschaften leben. Kommt es also tatsächlich zur Trennung, dann muss der Wertzuwachs des Vermögens geteilt werden. Hierzu zählen eben auch Lottogewinne. Selbst, wenn man seinen Gewinn teilen muss, sollte man sich aber über die zusätzlichen Gelder freuen. Auch, wenn sich die eingesackten Summen etwas mindern, ist also in einer schwierigen Zeit doch ein wenig Grund zur Freude vorhanden.