Deutsche vertrauen Lotteriespielen mehr als dem Aktienmarkt

Flagge Deutschland

Flagge DeutschlandIm Allgemeinen ist der Deutsche in Sachen Geldanlage extrem konservativ eingestellt. Die aktuelle Lage am Finanzmarkt spielt für die Wenigsten eine Rolle, denn das altbewährte Sparbuch verspricht Konstanz und Sicherheit. Es kommt zwar in seltenen Fällen vor, dass ein Bankkunde offenkundig sein Missfallen über die nicht erhaltenen Renditen am Schalter der Bank mitteilt, letzten Endes geben sich die meisten jedoch mit den weniger rentablen Zinserträgen zufrieden. Eine neue Form zur Geldanlage schließt ein Großteil der Deutschen kategorisch aus, weshalb in der Regel die Inflationsrate zuschlägt und den überwiegenden Teil des Ersparten vereinnahmt. Mehr als 18 Prozent der Sparer setzen lieber ihre Hoffnung auf einen Gewinn im Lotto.

Lieber auf Nummer sicher investieren und aufs Lottoglück hoffen

Einer Vielzahl von Bundesbürgern ist durchaus bewusst, dass es aufgrund der Geldpolitik der EZB im Grunde genommen keine Zinserträge mehr für Geldanlagen gibt. Am Ende büßen Deutschlands Sparer sogar Geld ein. Es gibt allerdings Dutzende Optionen, den Nullzinsen der Europäischen Zentralbank zu entfliehen und sein Geld zur Altersvorsorge oder schlichtweg zur Vermehrung besser anzulegen. Dazu stehen zahlreiche Investmentprodukte zur Verfügung, die deutlich bessere Renditechancen anbieten, gleichermaßen wird damit auch eine gewisse Risikobereitschaft vom Anleger vorausgesetzt.

Eine andere Form ist auf dem Finanzmarkt für Otto Normalverbraucher nicht greifbar. Wer sich der voranschreitenden Enteignung durch Inflation im Zusammenhang mit Sparen ohne Zinsen entziehen will, setzt deshalb in Deutschland vermehrt auf Glücksspiele, und da steht natürlich an erster Stelle die Lotterie. Obwohl es schon ein wenig verwunderlich ist, dass es auf der einen Seite eine fast schon beispiellose Genügsamkeit gibt, sein erspartes Geld zinslos anzulegen und andererseits das Lotto spielen als gewinnbringend angesehen wird.

Diesbezüglich glauben viele Leute eher an die minimale Gewinnchance im Lotto und nur mit einem richtigen Tipp Kasse zu machen, als beispielsweise mit Aktien durchzustarten. Aus diesem Grund erlebt der virtuelle Lottoanbieter Lottoland einen immer größeren Zulauf an Mitgliedern. Du willst Dir die internationalen Lotterieangebote näher anschauen? Über uns kannst Du Dir einen exklusiven Startbonus sichern.

Kleines Lottoland Logo_2 neu Das Icon mit einem Daumen nach obenLotto Online spielen3 Felder 1€ Zum Anbieter 

Der Deutsche setzt beim Anlegen auf altbewährtes

In einem aktuellen durch den Versicherungskonzern Ergo erstellten Risiko Report wurden über 3.200 Deutsche zum Thema Geldanlage befragt. Gut 63 % der Umfrageteilnehmer gaben an, durchaus zu wissen, dass mit Aktienfonds oder standardmäßigen Wertpapierkäufen und möglichen Dividenden mehr Geld zu erwirtschaften ist als mit dem konventionellen Sparbuch. Andererseits geht lediglich einer von zehn Befragten von einer gewinnorientierten Tagesgeldanlage aus.

Die überwiegende Mehrheit hat also eine gewisse fachliche Kompetenz und weiß genau, dass mit herkömmlichen Geldanlagen im Grunde kein Gewinn möglich ist. Entsprechend ist auch klar, dass nur durch ein wenig riskantere Methoden die Rendite erhöht werden kann.

In diesem Kontext gaben zwei von zehn Teilnehmern an, überhaupt keine Anlageform zu verwenden und das Geld auf dem Girokonto zu parken oder direkt zu Hause. Gerade einmal jeder vierte hat tatsächlich Aktien in seinem Besitz oder in Anlagefonds über die Hausbank investiert.

Traditionelle Sparbücher und Lebensversicherungen stehen hoch im Kurs

Die Schlussfolgerung des Risikoreports, an dem ebenfalls Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts mitgewirkt haben ist, dass in Deutschland vor allem Erspartes beiseitegelegt wird. Nur ein Bruchteil der Bevölkerung investiert dabei aktiv, um das Geld zu vermehren. Dabei ist maßgeblich ein Mangel an eigenverantwortlicher Risikokompetenz zu verzeichnen.

So bewerten deutlich mehr Bundesbürger das Risiko eines Flugzeugabsturzes höher ein, als einen Herzinfarkt zu erleiden. Es ist also wenig verwunderlich, dass unter dieser Maßgabe 37 % ihr Geld in Lebensversicherungen anlegen und zu gleichen Teilen in Tagesgeld sowie Festgeld und dem klassischen Sparbuch. Gleiches gilt für Immobilien, in die etwas mehr als ein Drittel der Bevölkerung investieren.

Der finanzielle Blick in Zukunft aus Sicht der Bundesbürger

Etwa 26 % der Befragten gehen davon aus, dass sich die Wirtschaft wieder erholt und dadurch eine signifikante Verbesserung in Sachen traditioneller Geldanlage, wie auf Festgeldkonten eintritt. In diesem Kontext rechnen viele mit einer positiven Zinsentwicklung. Unter den Befragten gehen allerdings nur 16 % davon aus, dass mit höheren Zinserlösen eine bessere Rendite mittelfristig überhaupt noch möglich ist.

Verblüffend erscheint daher die Angabe von 18 % der Teilnehmer, an einen Jackpot-Erfolg im Lotto zu glauben. Hinsichtlich der Risikobewertung in Fondsanteile und Aktien zu investieren ist diese Erkenntnis ein wenig kurios. Die Bevölkerungsanteile, die sich Hoffnung machen, durch die Teilnahme am Lotto zu einem finanziellen Segen zu gelangen, entspricht nahezu der gleichen Größenordnung, wie die der Personen, die sich durch Aktien und Co. eine höhere Rendite versprechen.