82-köpfige Tippgemeinschaft teilt sich Millionen-Gewinn

Ein Bild des Wappens des Bundeslandes Baden-Württemberg ist hier abgebildet

Ein Bild des Wappens des Bundeslandes Baden-Württemberg ist hier abgebildetDer Begriff Tippgemeinschaft war in den letzten Wochen mal wieder in aller Munde. Insbesondere da es einer digitalen Gruppe von Lottospielern gelungen ist, einen Millionen-Gewinn einzuheimsen. Insgesamt verbuchten die virtuellen Glücksjäger bei der Mittwochsziehung Ende Oktober einen 2,3 Millionen Euro-Gewinn, denn das System der Spielgruppe hatte die sechs Richtigen hervorgebracht. Die Besonderheit bei dieser Auslosung war, dass es sich nicht etwa um Arbeitskollegen handelte, die beim Online Lotto Anbieter ihren Spielauftrag als Systemschein spielten, sondern um 82 Spieler, die sich nicht kennen. Die Spielgemeinschaft aus Baden-Württemberg musste zudem ihren Gewinn mit einem weiteren Glückspilz aus Sachsen teilen, der obendrein den Großteil vom Jackpot kassierte.

Die leicht verwirrende Jackpot Aufteilung der digitalen Gemeinschaft

Beim Mittwochslotto gab es im Rahmen der Ziehung Ende Oktober lediglich zwei Sechser. Wobei der sächsische Tipp-König im Gegensatz zur baden-württembergischen Online-Tippgemeinschaft auch die Superzahl 5 richtig auf der Spielquittung hatte. Aus diesem Grund gehen über 5,4 Millionen Euro an einen Gewinner aus Ostsachsen im Landkreis Bautzen.

Dieser hatte bereits in der ersten Oktoberwoche mit einem Mehrwochenschein im Spiel 6 aus 49 teilgenommen und konnte letzten Endes zum Monatsende einen Glückstreffer landen. Mit der zweiten Gewinnklasse im Gesamtwert von 2,3 Millionen Euro müssen sich die digitalen Tippspieler aus Baden-Württemberg zufriedengeben.

Im Gegensatz zum Lotterie-Spieler aus Sachsen, der die Lottozahlen 1, 7, 16, 19, 26 und 31 sowie auch die dazugehörige Superzahl 5 traditionell auf einem Tippzettel angekreuzt hatte, überließ die Tippgemeinschaft die Auswahl der Gewinnzahlen einem Zufallsgenerator. Egal auf welche Art Du es bevorzugst, den Millionen hinterherzujagen, im Lottoland kannst Du Systeme spielen, einer Community beitreten oder klassisch Deine Glückszahlen einsetzen, und über uns kannst Du Dir eine lohnenswerte Startprämie sichern.

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Wer bekommt wie viel und wie funktioniert die Verteilung?

Die Erklärung der Gewinnauswertung ist im Grunde genommen relativ simpel. Für die teilnehmenden Spieler der virtuellen Lottogemeinschaft bestand die Möglichkeit, jeweils bis zu zehn Anteile zu kaufen. In der Folge wird bei der Ausschüttung nach Gewinnanteilen abgerechnet.

Das Grundprinzip bildet ein klassisches Vollsystem, das im Gesamtwert von 924 Euro auf die Lottoziehung am Mittwoch eingesetzt worden ist. Die Aufteilung erfolgte in 231 einzelnen Anteilen, die zu einem Preis von vier Euro im Internet erworben werden konnten. Folglich gab es Teilnehmer, die mit zehn Anteilen bei der Auslosung mitgewirkt haben und ebenso Spieler, die lediglich vier Euro investierten.

In Anbetracht des Großgewinns über genau 2,38 Millionen Euro wurde die Summe in die 231 vorhandenen System-Anteile aufgeteilt. Dabei hat ein Teil einen Wert von knapp 10.303 Euro. Von der 82-köpfigen digitalen Lotterie-Community hatten gerade einmal acht Mitglieder zehn Anteile im Wert von 40 Euro erworben und somit etwa 103.030 Euro gewonnen.

Was spricht für die digitale Spielgemeinschaft?

Grundsätzlich spart der Spielende bei der Lotterie-Teilnahme Kosten, wenn er sich an dem System einer Lotto-Tippgemeinschaft beteiligt. Ebenfalls erhöhen sich dadurch die Gewinnchancen, da deutlich mehr Tippfelder zum Einsatz kommen, als wenn nur ein Spielschein mitwirkt. Ein weiterer Vorteil ist freilich, dass auch die Gebühren geteilt werden und die Abgabe letzten Endes nicht allein erfolgt, sondern in der Regel beim Online-Anbieter einfach ein beliebiger Anteil gekauft wird.

Dieser wird dann auf dem Spielerkonto vermerkt und im Gewinnfall erhält der Spieler eine Benachrichtigung. Hier ist die Online-Spielgemeinschaft klar im Vorteil, denn die Auswertung erfolgt elektronisch binnen von Sekunden. Wer sein eigenes Vollsystem oder das einer Lotto-Gruppe in Eigenregie vergleichen möchte, hat je nach Anzahl der gespielten Kombinationen einiges vor sich. Der wohl größte negative Aspekt hängt vom Umfang der Tippgemeinschaft ab.

Letzten Endes muss die Gewinnsumme mit allen Mitgliedern geteilt werden, weshalb es sich eigentlich erst so richtig ab 5 Richtigen lohnt. Aber auch hier kann es halt – wie im aktuellen Fall – dazukommen, dass anstelle eines millionenschweren Lotterie-Gewinns, nur ein Bruchteil ausgezahlt wird. Das muss am Ende jeder Spieler für sich entscheiden. Schlussendlich kann ein Einzelspieler in der vierten Gewinnklasse mehr gewinnen als in der Fünften mit einer Tippgemeinschaft.