Was passiert wenn man den Lottogewinn nicht abholt?

Fast jede Woche kann man es in den Zeitungen lesen, nämlich die Gewinnhöhe beim Lotto. Nicht selten hört man aber auch, dass die Lottogesellschaften den oder die glückliche Gewinner nicht findet bzw. diese sich nicht melden. Jährlich passt das tausenden von Spielern, die ihre Gewinne nicht abholen. Alleine 2013 wurden 34,8 Millionen Euro von den Spielern nicht abgeholt. Doch gerade wenn es um große Summen geht, sorgt das regelmäßig für eine größere Aufmerksamkeit. Natürlich stellt sich da dann die Frage, was passiert wenn der Lottogewinn nicht vom Gewinner abholt wird? Grundsätzlich muss man dazu wissen, als Spieler hat man nicht unendlich Zeit seinen Gewinn abzuholen. Hier gibt es eine festgeschriebene Zeitspanne, die man zur Abholung hat.

Wartet man nämlich zu lange, verfällt der Lottogewinn. Insgesamt hat man einen Zeitraum von 13 Wochen zur Verfügung, in der man seinen Lottogewinn anmelden muss. Dazu ist es notwendig, dass man mit seinem Tippschein entweder sich an die Stelle wendet, wo man getippt hat oder direkt an die Lottogesellschaft. Hier sei an dieser Stelle auch darauf hinzuweisen, auch wer sich meldet, aber zum Beispiel den Tippschein nicht vorlegen kann, hat keinen Anspruch auf den Lottogewinn. Erst im Juni suchte das Bundesland Baden-Württemberg Wochenlang nach dem Gewinner des knapp 11 Millionen Euro Jackpots.

Hier reichen auch keine Aussagen von Zeugen aus, vielmehr gilt nur der kleine Papierzettel mit den Zahlen. Verpflichtungen der Lottogesellschaft nach einen Gewinner zu suchen, gibt es nicht. Wenngleich die Lottogesellschaften gerade bei größeren Gewinnen, in der Öffentlichkeit einen Hinweis auf den nicht abgeholten Gewinn veröffentlichen.

Das passiert mit dem Lottogewinn

Meldet man also seinen Anspruch auf den Lottogewinn nicht an oder kann seinen Tippschein nicht vorlegen,, verfällt der Lottogewinn und damit der rechtliche Anspruch auf die Gewinnsumme. Wie der Lottogewinn verfällt, kommt auf die Höhe vom Gewinn an. Hier gibt es nämlich große Unterschiede, was dann mit dem Geld passiert. Liegt der Lottogewinn unter 100.000 Euro, so fließt dieser automatisch in den nächsten Jackpot.

Das hat natürlich für die nächste Ziehung den großen Vorteil, der Jackpot wächst entsprechend an. Alle Lottospieler können hier also im Falle eines Gewinnes davon profitieren. Liegt der Gewinn über diese Grenze, also mehr als 100.000 Euro, so fließt dieses dann in den Ausgleichsfonds für Sonderauslosungen. In Deutschland ist das die bekannte Glücksspirale. Bis zu dreimal im Jahr findet diese statt, in der nicht nur Geldgewinne, sondern auch Häuser und Autos verlost werden. Die Finanzierung dieser Gewinne erfolgt über die Lottogewinne, die nicht abgeholt worden sind.

Vorteil für Onlinespieler

Kleiner Tipp, die Gefahr das man seinen Lottogewinn verpasst, gibt es heute nur noch bei den Spielern, die klassisch spielen. Also den Tippzettel an einer der Annahmestellen spielen. Hier bekommt man nur eine Quittung, es sind aber keine persönlichen Daten bekannt. Doch es gibt auch noch eine andere Möglichkeit Lotto zu spielen. Wer Lotto online spielt, der hat diese Gefahr zum Beispiel nicht. Hier sind alle persönlichen Daten hinterlegt, sodass im Falle eines Gewinnes automatisch eine Benachrichtigung vom Gewinner erfolgt. Wer daher diese Gefahr vom “Vergessen” ausschließen möchte, der sollte sich überlegen wie man Lotto spielt.

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